Über Sitzenberg-Reidling

Sitzenberg-Reidling ist die westlichst gelegene Gemeinde des politischen Bezirkes Tulln südlich der Donau. Die angrenzende Gemeinden sind Atzenbrugg, Herzogenburg, Traismauer, Weißenkirchen an der Perschling und Zwentendorf an der Donau.

Die Katastralgemeinden Ahrenberg, Baumgarten, Eggendorf und Thallern, sowie die ehemaligen Gemeinden Sitzenberg, Reidling und Hasendorf wurden im Jahr 1970 zur Großgemeinde Sitzenberg-Reidling verschmolzen.

Die Bevölkerungszahl der Gemeinde ist in den letzten Jahren stark angewachsen.

 

Die Gemeinde hat eine Größe von 22,15 km2 und gliedert sich wie folgt auf:

 

Landwirtschaftliche Nutzfläche    55,70 %    1.233 ha

Wald                                        30,00 %       660 ha

Verbautes Gebiet                        5,00 %       113 ha

Straßen und Abbauflächen           5,00 %       110 ha

Weingärten                                3,00 %         70 ha

Wasserfläche                              1,30 %         29 ha

 

In unserer Gemeinde endet das Flachland des Tullnerfeldes, wo sich ein Großteil unserer landwirtschaftlichen Nutzfläche befindet. Im Süden von Reidling erschreckt sich der Reidlingwald, welcher als Ausläufer des Wienerwaldes ursprünglich aus Laubhölzern bestanden hat. Im Westen des Gemeindegebietes beginnen die Hügel des Alpenvorlandes, beginnend mit dem Herzogenburgerwald. Die größte Erhebung ist der Seelackenberg mit einer Höhe von 345 Meter.

 

In fast allen Katastralgemeinden wird Weinbau betrieben, welcher in unserer Gemeinde eine große Bedeutung hat. Die Ahrenberger Kellergasse bildet mit der Eichberger Kellergasse die längste bewirtschaftete Kellergasse unseres Landes. Der Korkenzieher, bietet einen herrlichen Ausblick auf das Tullnerfeld und den Wagram.

Der Reidlingbach, mit seinen Zuflüssen aus Hasendorf, Gutenbrunn und Potschall durchfließt das Gemeindegebiet und ist der Zufluss für die hier gelegenen Teichanlagen, in denen die bekannten Sitzenberger Karpfen heranwachsen.

 

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